Meldung vom 21.10.2014

Verlegung einer Stolperschwelle zum Gedenken der Opfer der NS-Euthanasie

Das HELIOS Hanseklinikum Stralsund, die Hansestadt Stralsund und die Deutsche Bahn erinnern am 23. Oktober 2014 symbolisch mit der Verlegung einer Stolperschwelle im Stralsunder Hauptbahnhof an die Opfer der NS-Euthanasie.

Mehr als 1.000 psychisch kranke Menschen wurden 1939 aus der ehemaligen Landesheilanstalt am Krankenhaus West mit dem Zug deportiert. Insgesamt fielen während der NS-Zeit im Deutschen Reich mehr als 70.000 psychisch Kranke aus Heil- und Pflegeanstalten der systematisch durchgeführten Massenvernichtungsaktion des NS-Regimes „Aktion T4“ zum Opfer. Das HELIOS Hanseklinikum Stralsund, die Hansestadt Stralsund und die Deutsche Bahn erinnern am 23. Oktober 2014 symbolisch mit der Verlegung einer Stolperschwelle im Stralsunder Hauptbahnhof an die Opfer der NS-Euthanasie.

Vor Ort sind Vertreter der Hansestadt Stralsund, der Deutschen Bahn, der Klinikgeschäftsführer des HELIOS Hanseklinikums Stralsund, Robert Möller, der Chefarzt der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Prof. Dr. Harald Freyberger, und der Leitende Oberarzt, Dr. Jan Armbruster, sowie der Künstler Gunter Demnig, der die Stolperschwelle entwarf.

Termin: 23. Oktober 2014

Zeit: 9.00 Uhr – Offizielle Verlegung der Stolperschwelle mit anschließenden Grußworten der Beteiligten

Ort: im Stralsunder Hauptbahnhof

Quelle: HELIOS Hanseklinikum Stralsund