Meldung vom 29.10.2014

Berliner Malerin beendet Ausstellungsjahr im Museum

Am 7. November eröffnet das Stralsunder Kulturhistorische Museum um 18 Uhr mit Werken der Berliner Malerin Mechthild Heil-Augustin die letzte Sonderausstellung für dieses Jahr in der Galerie im Katharinenkloster.

Mechthild Heil-Augustin ist für Stralsunder Kunstfreunde mit Sicherheit keine Unbekannte. Bereits zwei Mal war sie mit ihren Arbeiten im Kulturhistorischen Museum zu Gast - 2000 beteiligte sie sich bei „Engelhaftes“, zwei Jahre später hatte sie hier mit „Körper Landschaft“ eine eigene Ausstellung.

Bevor die Malerei jedoch für sie zur Passion wurde, absolvierte die aus dem Hessischen stammende Künstlerin eine Fotografenlehre und war in diesem Beruf auch eine Zeit lang tätig. Mitte der achtziger Jahre unternahm die Wahlberlinerin erste Malreisen und begann, in Malgruppen mitzuarbeiten. Seit 1996 ist Mechthild Heil-Augustin freischaffend.

Wichtige Stationen ihrer bisherigen künstlerischen Laufbahn waren ihr vierwöchiger Aufenthalt in Bolivien (2002), in dessen Folge der Zyklus „Tapiz“ entstand und eine Pilgerfahrt im Norden Indiens (2006), die den Zyklus „Sari“ zum Ergebnis hatte.

Daneben gibt die vierfache Mutter auch anderen, die Freude beim Malen empfinden, Unterstützung mit entsprechenden Kursen. Dass man mit Kunst auch heilen kann oder das Leben einfach erträglicher gestaltet, war für Heil-Augustin vielleicht ein guter Grund, die Arbeit der Spastikerhilfe eG. mit einem Malkurs zu bereichern. Noch etwas Besonderes bietet die Selfmade-Frau – man kann ihre Bilder auch mieten.

Lassen Sie sich in der Werkschau - Acrylbilder seit 1999 - von dem vielfältigen Schaffen dieser unkonventionellen Künstlerin überraschen.