Meldung vom 12.06.2014

Gleisanschluss für das maritime Industrie- und Gewerbegebiet Franzenshöhe

Minister Harry Glawe: Attraktiver Standort in Stralsund wird ausgebaut - Strukturwandel vorantreiben

Der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe hat am Donnerstag eine Fördermittelzusage an die Hanse­stadt Stralsund für die Gleisanbindung des Frankenhafens übergeben. Der Hafen ist Bestandteil des maritimen Industrie- und Gewerbegebietes Franzenshöhe in Stralsund. „Das Gewerbe­gebiet besticht durch typische Standortvorteile Mecklen­­burg-Vorpommerns – einerseits direkt an der Kai­kante gelegen, andererseits auch in unmittelbarer Nähe zum Autobahnzubringer. Mit der zusätzlichen Anbindung an das überregionale Streckennetz wird das Gebiet noch attraktiver für Investoren, denn hafennahe Flächen mit der ent­sprechenden Infrastruktur sind begehrt “, sagte Glawe in Stralsund.

Derzeit sind auf dem Gewerbegebiet fünf Unternehmen angesiedelt, mit rund 200 Arbeitsplätzen. Mit dem Anschluss des Frankenhafens an das überregionale Streckennetz der DB Netz AG soll der steigenden Nachfrage von Verladern und von potentiellen Investoren nach unterschiedlichen Transport­möglichkeiten Rechnung getragen werden. „Ein fester Bestandteil der Wirtschaftspolitik in Mecklenburg-Vorpommern ist die weitere Erschließung von Gewerbegebieten sowie die Unterstützung von Unternehmensansiedlungen und -erweite­run­gen. Im Frankenhafen treiben wir den Strukturwandel der ehemaligen Werftflächen zum modernen Gewerbestandort weiter voran“, sagte Glawe.

Die Gesamtinvestitionen für die Gleisanbindung betragen rund 8,6 Millionen Euro. Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) in Höhe von rund 7,7 Millionen Euro.

Quelle: Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus des Landes Mecklenburg-Vorpommern