Meldung vom 20.05.2014

Wirtschaftsministerium unterstützt Verlagerung des Stralsunder Stadtarchivs

Minister Harry Glawe: "Ehemalige Nachrichtenzentrale Schwedenschanze wird zum Zentraldepot umgebaut."

Die Bestände des Zentraldepots in Stralsund sollen an einem neuen Ort gelagert werden. Die Hansestadt Stralsund plant, die ehemalige Nachrichtenzentrale Schwedenschanze für die Aufbewahrung der Bücher, Schriften, Dokumente, Ausstellungsstücke und stadtgeschichtlicher Exponate umzubauen. „Die Kulturschätze des Stralsunder Stadtarchivs sind historisch wertvoll. Mit dem anstehenden Vorhaben kann das Depot an einem Standort konzentriert werden“, sagte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe am Dienstag in Stralsund.

Bislang ist das Zentraldepot in Stralsund auf mehrere Standorte verteilt – im Johanniskloster, im Katharinenkloster und Grünhufe. Mit den geplanten Maßnahmen soll das Depot auf einen Standort konzentriert werden. In dem Depot sollen neben dem Sammlungsgut aus dem Museumsspeicher dann auch die historischen und aufwendig gereinigten Bücher aus dem Stadtarchiv gelagert werden. Die ehemalige Nachrichtenzentrale auf der Schwedenschanze wurde bis zum Jahr 2002 militärisch genutzt und stand seitdem leer. Die Planungen der Stadt Stralsund sehen vor, die Außenwände trocken zu legen und Schwerlastregale einzubauen. „Uns ist wichtig, dass die historischen Exponate sicher aufbewahrt werden“, sagte Glawe.

Die Kosten für den Umbau betragen rund vier Millionen Euro. Das Wirtschaftsministerium stimmt für diese Maßnahme dem Einsatz von Mitteln aus der Städtebauförderung in Höhe von 75 Prozent der förderfähigen Kosten zu.

Quelle: Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus des Landes Mecklenburg-Vorpommern