Meldung vom 26.05.2014

Sundpromenade: Rammschlag für neuen Steg des Kanu- und des Ruderclubs

Heute (26. Mai) erfolgte an der Sundpromenade der Rammschlag für den Ersatzneubau des Steges des Kanu- und des Ruderclubs.

Dazu sagt Oberbürgermeister Dr.-Ing. Alexander Badrow: "Mit der neuen Steganlage werden die Voraussetzungen für den Kanu- und Rudersport erheblich verbessert. Die Möglichkeit, Sport zu treiben, gehört für viele Menschen zu einem attraktiven Wohnumfeld dazu, was ich außerordentlich begrüße. Es freut mich ganz besonders, dass mit diesem Rammschlag für den Ersatzneubau des Stegs der Startschuss gegeben ist für noch bessere Bedingungen als bisher für den Breiten- und Freizeitsport unserer Hansestadt.
Mein Dank geht insbesondere an Mecklenburg-Vorpommerns Innen- und Sportminister Lorenz Caffier, an Lothar Großklaus in seiner Eigenschaft als Präsident des Kreissportbundes Vorpommern-Rügen und an Dr. Georg Weckbach als Präsident des Sportbundes der Hansestadt Stralsund. Sie haben sich mit aller Kraft dafür eingesetzt, dass die Finanzierung zustande gekommen ist. Besonders herzlich danken möchte ich den beiden Vereinen, die für die Umsetzung dieses Projektes gekämpft haben."

Die bisherige Steganlage war über 30 Jahre alt und ihre Standsicherheit nicht mehr gegeben. Die Unterkonstruktion aus Bohrgestängen war verrostet, mehrere Stützen waren gebrochen. Zur Finanzierung der Gesamtinvestitionen haben der Stralsunder Ruder Club e. V. und der Stralsunder Kanu Club e.V. finanzielle Unterstützung beim Land beantragt.
Das Innen- und Sportministerium des Landes Mecklenburg-Vorpommern fördert den Sportstättenbau mit 311.000 Euro und die Hansestadt Stralsund mit 380.000 Euro.
Bauherren sind gemeinsam die Sportvereine Stralsunder Ruder Club e.V. und Stralsunder Kanu Club e.V.

Insgesamt werden zehn Stegpfähle mit einer Länge von 7 bis 14,60 m verbaut. Der Stahlüberbau besteht aus sieben Feldern und einer Plattform mit einem Gesamtgewicht ca. 44,6 t. Über eine Gangway wird der Zugang zum bisherigen Stahlponton ermöglicht und damit sowohl für die Ruderer als auch Kanuten der Einstieg in die Boote gewährleistet. Der Stahlponton ist den Stralsundern sicher schon aus der bisherigen Anlage bekannt. Dieser Ponton wird aufgearbeitet und schließlich wieder genutzt.
Der Abbruch des alten Steges wurde in Eigenregie und Organisation durch die beiden Sportvereine und deren Unterstützer realisiert.

Der neue Steg kann zukünftig auch für Wassersportveranstaltung der Hansestadt genutzt werden.

Ersatzneubau Steganalage an der Sundpromenade (5 Bilder)