Aktuelles vom Zentralfriedhof Stralsund

Verkürzte Öffnungszeiten der Friedhofsverwaltung in den Wintermonaten

Wegen der geringeren Nutzung reduziert die Friedhofsverwaltung in den Monaten November/Dezember 2017 sowie Januar/Februar 2018 die Sprechzeiten an Dienstagen um jeweils eine Stunde. Die Mitarbeiter/innen sind somit nur bis 16 Uhr erreichbar.

Abweichende Vereinbarungen können gern telefonisch erfolgen.

Wir danken für Ihr Verständnis.

Gebührensatzung

Am 09.11.2017 hat die Bürgerschaft der Hansesstadt Stralsund eine neue Zentralfriedhofsgebührensatzung beschlossen.

Die detaillierten Inhalte finden Sie auf dieser Internetseite unter Service/Recht/Rechtsgrundlagen oder über die Internetseite der Hansestadt Stralsund.

Aufruf Mülltrennung und Wasser sparen

Jedes Jahr fallen auf dem Zentralfriedhof große Mengen kostenträchtigen Abfalls an. Obwohl überall Kompostkisten und Mülltonnen nebeneinander stehen, wird der Abfall häufig nicht getrennt. Plastesäcke und -tüten um Pflanzenabfälle, Folien um Schnittblumen oder Paletten und Blumentöpfe gehören ausschließlich in die Mülltonnen. Im Kompost verursachen solche Fremdstoffe enorm hohe Zusatzkosten und schaden der Natur. Letzteres gilt auch für die Verschwendung von Wasser.

Da Friedhofsgebühren kostenorientierte Benutzergebühren sind, helfen Sie durch Ihren Beitrag zum Sparen nicht nur der Natur, sondern zugleich dem eigenen Geldbeutel.

Einhaltung Fahrradverbot

Gemäß § 5 Zentralfriedhofsssatzung "ist es nicht gestattet, ... die Wege mit Fahrzeugen aller Art ohne Genehmigung zu befahren." Alle Eingänge sind mit dem entsprechenden Verkehrszeichen als Gehweg gekennzeichnet, woraus ein Fahrradverbot auch für diejenigen deutlich wird, die mit den Ordnungsvorschriften der Zentralfriedhofssatzung weniger vertraut sind.

Leider wird mit Fahrrädern über das Friedhofsgelände teilweise richtiggehend gerast. Dabei wird weder Rücksicht auf Trauerfeiern und Bestattungen, noch auf Friedhofsnutzer oder die Bewirtschaftung genommen. Tore werden durch- und kaputtgefahren, die Beschäftigten mit den friedhofstypischen Spezialmaschinen in Gefahr gebracht und die Ruhe am Grab ist auch nicht gewährleistet.

Zur Einhaltung der Ordnung auf dem Zentralfriedhof erfolgen Polizeikontrollen, es wird aber wiederholt an die Vernuft appeliert. Bitte helfen Sie mit, den Zentralfriedhof als besonderen Ort der Ruhe und Besinnung zu bewahren!

Schäden durch Rehe auf dem Zentralfriedhof

1. Aktuelle Situation

Derzeit ist der Zentralfriedhof frei von Rehbestand. Dennoch ist mit dem Rückgang guten Futters in der freien Landschaft und dem nicht zur Jahreszeit passenden Blumen als Grabschmuck damit zu rechnenen, dass Tiere auch wieder den Weg auf den Friedhof finden werden. Es gibt keine Möglichkeit, generell Abhilfe zu schaffen - solange es in der Natur Rehe gibt. Die Friedhofsverwaltung rät, die Tiere durch geeignetet Maßnahmen vom Grab fernzuhalten. Gute Erfahrungen gibt es mit den Blumendurft stark übertönenden Gerüchen, Haarlack oder Parfüm, aber auch Hornspäne (als Naturdünger) auf dem Grab können helfen. Bitte stellen Sie sich mit dem Trauerschmuck auf die Situation ein.

Die Tiere auf dem Friedhof bitte keinesfalls füttern!

Scheuchen Sie Rehe auf dem Friedhof auf – denn auch wenn Rehe doch „ach so niedliche Tiere“ sind, als vom Schaden Betroffener sieht diese Beurteilung ganz anders aus.

2. Weitergehende Informationen

1. Weshalb gibt es heute Rehschäden auf Friedhöfen?

Probleme mit Rehen in besiedelten Räumen und auf Friedhöfen sind bundesweit bekannt und haben stark zugenommen. In unseren dicht besiedelten Städten sind besonders die Friedhöfe zu wichtigen Rückzugsräumen für Pflanzen und Tiere geworden. Sie bieten einen ruhigen Raum, in dem sich spezielle Ökosysteme entwickeln. Rehe als sogenannte „Kulturfolger“ kommen gern auf die Friedhöfe, weil sie hier Ruhe und eine große  Auswahl besten Futters, anders als in der natürlichen Landschaft, finden.

Mit ursächlich sind die veränderten Trauerrituale. Mit dem enormen Anstieg des Geschäftes an Schnittblumen und  Pflanzen haben sich Grabbepflanzung und Grabschmuck gegenüber dem traditionellen Verhalten auf dem Friedhof stark verändert. Heute locken unter anderem die vielen preiswert, sogar im Winter angebotenen Rosen Rehe regelrecht auf die Friedhöfe.  

2. Die Rechtslage

Der Zentralfriedhof liegt in einem bebauten Gebiet, in dem normalerweise nicht gejagt werden darf. Wenn besondere Gründe vorliegen, darf die zuständige Behörde eine Ausnahmegenehmigung zulassen. Diese ist mit besonders hohen Auflagen verbunden, da beim Schießen im bebauten Bereich Belange der öffentlichen Sicherheit in ganz erheblicher Weise betroffen sind. So besteht bei der Abgabe von Schüssen auf einem Friedhof neben der direkten, zusätzlich die Gefahr durch Querschläger, ausgelöst durch Abprallen an einem der vielen Grabmale. Dazu kommt, dass der Friedhof von sehr vielen Menschen zu unterschiedlichen Zeiten aufgesucht wird. Ausnahmegenehmigungen zum Abschuss bleiben daher im Wesentlichen auf die Gefahrenabwehr beschränkt.

3. Was tut die Friedhofsverwaltung gegen die Schäden durch Rehe?

Das Rehproblem wird seit Jahren genau beobachtet und zusammen mit zuständigem Stadtjäger, Ordnungsbehörde und den Jagdbehörden in seiner Wirkung abgeschätzt.

Zur Wahrung der Primärfunktion „Bestattungsort“  wurde der Friedhof mehrfach komplett von Rehen befreit.  Jeweils unmittelbar anschließend kommen Nachfolger von Feld, Wald, Gartensparte oder Stadtwald - gelockt durch das besondere Futterangebot.

In den letzten Jahren hat sich auf dem 28 ha Friedhofsgelände ein wechselnder Rehbestand von 0 bis zu 5 Tieren eingependelt.

Um dem Problem dauerhaft zu begegnen, wurden die Zäune wildsicherer gemacht. Wann immer es arbeitstechnisch möglich ist, werden Zaunfelder geöffnet, um eingewanderte Tiere dort wieder hinaus zu treiben.

An von Rehfährten stark gefährdeten Eingangsbereichen sind die betroffenen Tore mit automatischen Schließmechanismen versehen.

SO ERREICHEN SIE UNS

Städtischer Zentralfriedhof
03831 390 279

vollständiger Kontakt

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Hier finden Sie Rat

Ratgeber für den Trauerfall